Hundeerziehung Schottischer Setter

Jeder Hund ist individuell. Auch die Hundeerziehung sollte individuell angegangen werden. Sobald ein Schottischer Setter als Welpe in Ihrer Wohnung auftaucht, erfordert er ständig Ihre Aufmerksamkeit, Liebe, Bemühungen und Zeit für die Pflege und Erziehung.

Schon im Welpenalter werden die Grundlagen des Hundeverhaltens gelegt. Dem Welpen muss die Möglichkeit gegeben werden, sich mit der Welt um ihn herum vertraut zu machen. Sie müssen ihm den Umfang des Zulässigen vermitteln. Wenn zu diesem Alter keine Verbote gelten, wird es später schwieriger sein, dies nachzuholen.

Es ist notwendig, die strengen Regeln festzulegen, die alle Familienangehörigen bei der Kommunikation mit dem Hund befolgen müssen. Wenn dem Hund beispielsweise das Betreten eines Zimmers untersagt ist, sollte niemand dieses Verbot aufheben.

Training

Mit dem Training eines Schottischen oder Gordon Setters sollte man am besten im Alter von fünf Monaten beginnen. Je nach Situation kann der Hund entweder ermutigt oder bestraft werden. Die meisten Haustiere verstehen die Befehle nach Belohnungen besser. Der Hund muss Ihre Kommandos HierNeinSitzPlatzbei FußStopp ohne Zögern befolgen. Zusätzlich zur verbalen Kommunikation können Sie Gesten oder eine Pfeife verwenden. Ein Setter versteht und merkt sich nonverbale Befehle gut. Diese Fähigkeit erweist sich bei der Jagd als nützlich.

Während Spaziergängen machen Sie dem Hund klar, für welche Gegenstände er sich interessieren darf und welche er meiden sollte. In keinem Fall sollte der Hund Aggression gegenüber Familienmitgliedern oder Passanten zeigen. Mit einem scharfen „Nein!“ signalisieren Sie dem Hund die Grenze dessen, was ihm erlaubt ist und was nicht. Drücken Sie im Falle eines Ungehorsams Ihre Empörung aus, damit der Hund versteht, dass solche Handlungen nicht toleriert werden.

Was sollte ein Gordon Setter können und wissen?

Um das Leben des Besitzers nicht zu verkomplizieren, muss der Hund:

  • Hundekommandos befolgen
  • Ruhig bleiben ohne Knurren und Bellen, wenn er allein und der Besitzer für eine Weile nicht in der Nähe ist
  • Eine unauffällige Haltung gegenüber Fremden zeigen, ohne Aggressivität oder spielerische Freudensprünge

Das Verhalten eines Schottischen Setters hängt weitgehend davon ab, wie Sie den Hund erziehen und welche Eigenschaften Sie ihm vermitteln.